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Website erstellen lassen: Darauf sollten Unternehmen 2026 achten

Jonas Thomsen24 Min. Lesezeit
Website erstellen lassen: Darauf sollten Unternehmen 2026 achten
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Website erstellen lassen: Darauf sollten Unternehmen 2026 achten

Eine professionelle Website erstellen zu lassen, klingt zunächst einfach: Agentur auswählen, Design abstimmen und einige Wochen später ist die neue Website online.

In der Praxis unterscheiden sich Angebote jedoch erheblich.

Nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Frage, was Sie für Ihr Geld tatsächlich bekommen.

Wer eine Website erstellen lassen möchte, sollte deshalb nicht ausschließlich verschiedene Designs und Angebotspreise vergleichen. Mindestens genauso wichtig sind technische Umsetzung, mobile Darstellung, Suchmaschinenoptimierung, Ladezeiten, Sicherheit, laufende Kosten, Wartung, Zugänge und die Frage, wem Website und Domain nach der Fertigstellung eigentlich gehören.

Eine gute Website ist nicht automatisch die Website mit den meisten Funktionen oder dem höchsten Preis. Entscheidend ist, ob sie zu Ihrem Unternehmen, Ihren Kunden und Ihren tatsächlichen Zielen passt.

In diesem Ratgeber zeigen wir, worauf Unternehmen 2026 achten sollten, bevor sie eine Website erstellen lassen – und welche Fragen Sie einer Webdesign-Agentur vor der Beauftragung stellen sollten.


Kurz gesagt: Das Wichtigste vor der Beauftragung

  • Klären Sie zuerst, welches Ziel die Website erfüllen soll.
  • Vergleichen Sie nicht nur den Angebotspreis, sondern den vollständigen Leistungsumfang.
  • Fragen Sie nach einmaligen und laufenden Kosten.
  • Lassen Sie sich erklären, wer Domain, Hosting und technische Zugänge kontrolliert.
  • Prüfen Sie, ob Responsive Design und mobile Optimierung Bestandteil des Angebots sind.
  • Fragen Sie konkret, welche SEO-Leistungen enthalten sind.
  • Klären Sie Wartung, Sicherheitsupdates, Backups und Support nach der Veröffentlichung.
  • Stellen Sie sicher, dass spätere Änderungen möglich sind und wie diese berechnet werden.
  • Besprechen Sie frühzeitig, wer Texte, Bilder und sonstige Inhalte bereitstellt.
  • Lassen Sie sich nicht von einer langen Funktionsliste überzeugen, wenn Ihr Unternehmen diese Funktionen gar nicht benötigt.

Was bedeutet „eine professionelle Website erstellen lassen“ überhaupt?

Der Begriff „professionelle Website“ ist nicht eindeutig definiert.

Eine Website wird nicht automatisch professionell, weil sie von einer Agentur erstellt wurde, teuer war oder besonders viele Animationen besitzt.

Für ein Unternehmen sollte eine professionelle Website verschiedene Aufgaben sinnvoll miteinander verbinden.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • das Unternehmen verständlich präsentieren
  • Leistungen oder Produkte erklären
  • Vertrauen schaffen
  • Kontaktmöglichkeiten bereitstellen
  • auf Smartphones und Tablets funktionieren
  • technisch sauber umgesetzt sein
  • von Suchmaschinen verarbeitet werden können
  • relevante Suchanfragen mit passenden Inhalten beantworten
  • schnell und verständlich bedienbar sein
  • langfristig gepflegt und erweitert werden können

Welche Punkte besonders wichtig sind, hängt vom Unternehmen ab.

Ein Restaurant benötigt möglicherweise Speisekarte, Öffnungszeiten, Reservierungsmöglichkeiten und Standortinformationen.

Eine Arztpraxis braucht andere Inhalte und Prozesse.

Ein Handwerksbetrieb möchte vielleicht Anfragen für bestimmte Leistungen und Regionen gewinnen.

Und ein Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Dienstleistungen benötigt häufig ausführlichere Leistungsseiten und eine klare Nutzerführung.

Deshalb sollte die erste Frage einer guten Webdesign-Agentur nicht lauten:

„Welche Farbe soll Ihre Website haben?“

Sondern:

„Was soll die Website für Ihr Unternehmen erreichen?“


Wann lohnt es sich, eine Website professionell erstellen zu lassen?

Nicht jedes Unternehmen benötigt automatisch eine individuell entwickelte Website.

Das sollte auch eine Webagentur offen sagen können.

Für ein kleines Projekt mit wenigen Informationen, ohne besondere Anforderungen und mit sehr begrenztem Budget kann ein Website-Baukasten eine sinnvolle Lösung sein.

Eine professionelle Umsetzung wird interessanter, wenn beispielsweise:

  • die Website aktiv Kunden gewinnen soll
  • mehrere Leistungen verständlich dargestellt werden müssen
  • lokale Sichtbarkeit wichtig ist
  • individuelle Funktionen benötigt werden
  • eine bestehende Website technisch oder optisch nicht mehr ausreicht
  • das Unternehmen professioneller auftreten möchte
  • langfristig SEO aufgebaut werden soll
  • verschiedene Zielgruppen angesprochen werden
  • externe Systeme eingebunden werden sollen
  • besondere Anforderungen an Performance, Sicherheit oder Verwaltung bestehen

Der entscheidende Punkt ist nicht:

„Kann ich theoretisch selbst eine Website bauen?“

Mit modernen Baukastensystemen ist das selbstverständlich möglich.

Die sinnvollere Frage lautet:

„Ist es wirtschaftlich sinnvoll, dass ich mich selbst um Konzeption, Design, Inhalte, Technik, SEO, Wartung und Weiterentwicklung kümmere?“

Auch die eigene Arbeitszeit ist eine Ressource.


Website-Baukasten, Freelancer oder Webdesign-Agentur?

Wer eine Website erstellen lassen möchte, trifft schnell auf drei grundsätzliche Möglichkeiten.

Website-Baukasten

Baukästen ermöglichen es, Websites ohne klassische Programmierung zusammenzustellen.

Das kann für einfache Projekte sinnvoll sein.

Vorteile können sein:

  • schneller Einstieg
  • vorgefertigte Designs
  • relativ einfache Bedienung
  • wenig technisches Vorwissen erforderlich

Gleichzeitig hängt die Flexibilität vom jeweiligen Anbieter und Tarif ab.

Bei individuellen Anforderungen sollte deshalb vorher geprüft werden, ob die gewünschte Funktion innerhalb des Systems tatsächlich sinnvoll umgesetzt werden kann.

Freelancer

Freelancer können besonders für klar abgegrenzte Projekte eine interessante Lösung sein.

Dabei sollte genauso wie bei einer Agentur geprüft werden:

  • Welche Leistungen werden übernommen?
  • Gibt es Referenzen?
  • Wer übernimmt Wartung und Support?
  • Was passiert bei Urlaub oder längerer Nichtverfügbarkeit?
  • Welche Technologien werden eingesetzt?
  • Wie werden Zugänge und Dokumentation übergeben?

„Freelancer“ bedeutet weder automatisch günstiger noch schlechter.

Entscheidend ist die konkrete Person und deren Leistung.

Webdesign-Agentur

Eine Webdesign-Agentur kann verschiedene Bereiche eines Projekts bündeln.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Strategie
  • Konzeption
  • Webdesign
  • Entwicklung
  • Responsive Design
  • SEO
  • technische Optimierung
  • Hosting
  • Wartung
  • Support

Aber auch hier gilt:

Nicht jede Agentur bietet automatisch all diese Leistungen an.

Deshalb sollte im Angebot eindeutig stehen, was tatsächlich enthalten ist.


Was sollte eine Webdesign-Agentur vor Projektbeginn wissen wollen?

Ein gutes Erstgespräch sollte sich nicht ausschließlich um Farben, Schriften und Beispielwebsites drehen.

Die Agentur sollte das Unternehmen verstehen.

Dazu gehören beispielsweise Fragen wie:

  • Was bietet das Unternehmen an?
  • Wer sind die wichtigsten Zielgruppen?
  • Welche Leistungen sind besonders relevant?
  • Was soll ein Besucher auf der Website tun?
  • Welche Probleme bestehen mit der bisherigen Website?
  • Welche Inhalte sind bereits vorhanden?
  • Gibt es bestehende Rankings oder wichtige URLs?
  • Werden besondere Funktionen benötigt?
  • Welche Wettbewerber gibt es?
  • Gibt es ein bestehendes Corporate Design?
  • Wer pflegt die Website später?
  • Welche Systeme müssen angebunden werden?

Je besser diese Fragen beantwortet werden, desto weniger basiert die Website lediglich auf Geschmack.

Denn eine Unternehmenswebsite sollte nicht nur gut aussehen.

Sie sollte einen nachvollziehbaren Zweck erfüllen.

Welche Leistungen sollte ein Website-Angebot enthalten?

Zwei Angebote über jeweils 3.000 Euro können vollkommen unterschiedliche Leistungen enthalten.

Deshalb sollte nicht nur der Endpreis verglichen werden.

Prüfen Sie stattdessen die einzelnen Bestandteile.

Konzeption

Wird vor der Gestaltung eine Seitenstruktur entwickelt?

Also beispielsweise:

  • Startseite
  • Leistungsseiten
  • Über-uns-Seite
  • Kontakt
  • relevante Unterseiten

Oder wird lediglich ein bestehendes Template mit Ihren Inhalten gefüllt?

Beides kann je nach Projekt legitim sein.

Sie sollten nur wissen, was Sie kaufen.

Individuelles Webdesign

Fragen Sie, wie das Design entsteht.

Wird es individuell für Ihr Unternehmen entwickelt oder basiert es überwiegend auf einer fertigen Vorlage?

Auch Templates sind nicht grundsätzlich schlecht.

Problematisch wird es erst, wenn Ihnen eine standardisierte Lösung als vollständig individuelle Entwicklung verkauft wird.

Responsive Design

Eine moderne Unternehmenswebsite sollte auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen sinnvoll funktionieren.

Desktop, Tablet und Smartphone unterscheiden sich erheblich.

Dabei reicht es nicht, eine Desktop-Seite lediglich kleiner darzustellen.

Navigation, Schriftgrößen, Abstände, Buttons, Bilder, Formulare und Inhaltsstruktur müssen auch auf kleineren Displays nutzbar bleiben.

Google nennt eine gute Darstellung auf Mobilgeräten ausdrücklich als einen Aspekt einer guten Page Experience.

Technische Umsetzung

Fragen Sie, mit welcher Technologie Ihre Website umgesetzt wird.

Das kann beispielsweise ein Content-Management-System, ein Baukastensystem oder eine individuell entwickelte Anwendung sein.

Es gibt nicht die eine Technologie, die für jedes Unternehmen am besten geeignet ist.

Wichtiger ist:

Warum wurde diese Lösung für Ihr Projekt gewählt?

Die Agentur sollte Ihnen das verständlich erklären können.


Was bedeutet SEO bei einer neuen Website?

„SEO inklusive“ steht in vielen Angeboten.

Aber dieser Satz allein sagt fast nichts aus.

Suchmaschinenoptimierung besteht aus verschiedenen Bereichen.

Bei einer neuen Website können beispielsweise relevant sein:

  • nachvollziehbare Seitenstruktur
  • saubere interne Verlinkung
  • aussagekräftige Seitentitel
  • Meta-Descriptions
  • sinnvolle Überschriftenstruktur
  • indexierbare Inhalte
  • verständliche URLs
  • technische Erreichbarkeit für Suchmaschinen
  • mobile Nutzbarkeit
  • Performance
  • strukturierte Daten, wo sie tatsächlich sinnvoll sind
  • hochwertige und hilfreiche Inhalte
  • Weiterleitungen bei einem Website-Relaunch
  • XML-Sitemap
  • Canonical-Tags
  • Anbindung beziehungsweise Prüfung über die Google Search Console

Das bedeutet trotzdem nicht:

„SEO wurde gemacht, also rankt die Website automatisch auf Platz 1.“

Eine seriöse Agentur sollte solche Garantien nicht geben.

Google nutzt zahlreiche Systeme und Signale zur Bewertung von Seiten. Technische Qualität und eine gute Nutzererfahrung sind wichtig, ersetzen aber keine relevanten Inhalte und garantieren keine bestimmte Position.


SEO-Grundoptimierung oder laufende Suchmaschinenoptimierung?

Diese beiden Dinge sollten nicht verwechselt werden.

SEO-Grundoptimierung

Bei der Erstellung einer Website sollte zumindest eine technisch vernünftige Grundlage geschaffen werden.

Dazu können unter anderem Seitentitel, Seitenstruktur, Indexierbarkeit, interne Verlinkung, Sitemap und weitere technische Grundlagen gehören.

Laufende SEO

Wer für umkämpfte Suchbegriffe dauerhaft Sichtbarkeit aufbauen möchte, benötigt häufig mehr.

Zum Beispiel:

  • Keyword-Recherche
  • neue Leistungsseiten
  • Ratgeber und Blogartikel
  • Aktualisierung bestehender Inhalte
  • Analyse der Search Console
  • Verbesserung bestehender Rankings
  • lokale SEO-Maßnahmen
  • interne Verlinkung
  • technische Weiterentwicklung

Deshalb sollten Sie bei einem Angebot mit „SEO inklusive“ konkret nachfragen:

Welche SEO-Leistungen sind genau enthalten?


Kann eine Agentur Platz 1 bei Google garantieren?

Eine seriöse Webdesign- oder SEO-Agentur sollte keine bestimmte organische Google-Position garantieren.

Eine Agentur kann zahlreiche Faktoren beeinflussen:

  • technische Qualität
  • Seitenstruktur
  • Inhalte
  • interne Verlinkung
  • Ladezeiten
  • OnPage-Optimierung
  • strukturierte Daten
  • lokale Optimierung

Sie kontrolliert jedoch nicht den Google-Algorithmus, die Aktivitäten der Wettbewerber oder zukünftige Änderungen der Suchergebnisse.

Das realistische Ziel ist deshalb nicht:

„Wir garantieren Platz 1.“

Sondern:

Eine technisch und inhaltlich starke Grundlage schaffen und die Sichtbarkeit anschließend anhand realer Daten weiterentwickeln.


Performance und Ladezeiten: Worauf kommt es an?

Eine optisch beeindruckende Website ist wenig wert, wenn sie sich schlecht bedienen lässt.

Performance sollte deshalb bereits während der Entwicklung berücksichtigt werden.

Google verwendet die sogenannten Core Web Vitals zur Bewertung bestimmter Aspekte der Nutzererfahrung.

Dazu gehören derzeit:

  • LCP – Largest Contentful Paint
  • INP – Interaction to Next Paint
  • CLS – Cumulative Layout Shift

Sie betrachten vereinfacht Ladeerlebnis, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität.

Wichtig ist aber auch hier die richtige Einordnung:

Ein perfekter technischer Messwert allein garantiert kein gutes Google-Ranking.

Google weist selbst darauf hin, dass die Core Web Vitals Teil einer umfassenderen Betrachtung der Nutzererfahrung sind.

Für Unternehmen bedeutet das:

Performance sollte nicht nur für eine Punktzahl optimiert werden, sondern für echte Besucher.


Wem gehört die Website nach der Fertigstellung?

Das ist eine der wichtigsten Fragen, die Unternehmen vor Vertragsabschluss klären sollten.

Und sie wird erstaunlich häufig erst gestellt, wenn die Zusammenarbeit beendet werden soll.

Klären Sie deshalb vorher:

  • Wer ist Vertragspartner beim Domainanbieter?
  • Wer kontrolliert die Domain?
  • Wer besitzt den Hosting-Account?
  • Wer erhält Administratorzugänge?
  • Welche Nutzungsrechte erhalten Sie am Design?
  • Welche Rechte bestehen an Texten, Bildern und Grafiken?
  • Können Sie die Website zu einem anderen Anbieter umziehen?
  • Welche Bestandteile stammen von Drittanbietern?
  • Was passiert nach Vertragsende?

Die Antworten hängen vom jeweiligen Vertrag und Geschäftsmodell ab.

Es gibt deshalb keine pauschale Regel:

„Bei jeder Agentur gehört automatisch alles dem Kunden.“

Genau deshalb gehört dieser Punkt vor der Beauftragung schriftlich geklärt.


Warum die Domain besonders wichtig ist

Die Domain ist die Adresse Ihres Unternehmens im Internet.

Beispielsweise:

ihr-unternehmen.de

Wenn die Zusammenarbeit mit einer Agentur irgendwann endet, sollte eindeutig geregelt sein, wer über diese Domain verfügen kann und wie ein möglicher Transfer funktioniert.

Fragen Sie deshalb:

Auf wen wird die Domain registriert und was passiert mit ihr bei Vertragsende?

Das klingt technisch.

Kann später aber geschäftlich sehr wichtig werden.


Hosting: Was bezahlen Sie eigentlich?

Jede öffentlich erreichbare Website benötigt eine technische Infrastruktur, auf der sie bereitgestellt wird.

Agenturen lösen das unterschiedlich.

Mögliche Modelle sind:

  • Hosting wird vom Kunden selbst gebucht
  • Hosting wird von der Agentur bereitgestellt
  • Hosting ist Teil eines Wartungsvertrags
  • externe Cloud- oder Hostinganbieter werden eingesetzt

Keine dieser Varianten ist grundsätzlich falsch.

Entscheidend ist Transparenz.

Sie sollten wissen:

  • wo die Website betrieben wird
  • wer Vertragspartner ist
  • welche Kosten entstehen
  • ob Backups vorgesehen sind
  • wer technische Probleme bearbeitet
  • was bei Vertragsende passiert

Sicherheit endet nicht mit dem Launch

Eine Website ist kein einmal fertiggestelltes Plakat.

Abhängig von der eingesetzten Technologie müssen Software, Abhängigkeiten, Plugins, Server oder andere Komponenten gepflegt werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist regelmäßig darauf hin, dass bekannte Sicherheitslücken durch Updates und Patches geschlossen werden und dass Schwachstellen beziehungsweise Fehlkonfigurationen bei Servern Einfallstore für Angriffe darstellen können.

Deshalb sollten Sie vor der Beauftragung fragen:

  • Wer kümmert sich um Updates?
  • Werden Sicherheitsupdates eingespielt?
  • Gibt es Backups?
  • Wie werden technische Fehler behandelt?
  • Wer reagiert bei einem Sicherheitsproblem?
  • Ist Wartung im Preis enthalten oder separat?

Besonders bei Systemen mit vielen Erweiterungen sollte klar sein, wer langfristig Verantwortung für deren Aktualisierung übernimmt.


Was passiert nach der Veröffentlichung?

Viele Unternehmen konzentrieren sich bei der Auswahl einer Agentur vollständig auf den Launch.

Dabei beginnt danach der eigentliche Betrieb.

Öffnungszeiten ändern sich.

Mitarbeiter wechseln.

Neue Leistungen kommen hinzu.

Texte werden aktualisiert.

Bilder werden ausgetauscht.

Google verändert seine Systeme.

Technologien entwickeln sich weiter.

Deshalb sollten Sie vorab wissen:

Kann ich Inhalte selbst ändern?

Falls ja:

  • welche Inhalte?
  • über welches System?
  • erhalte ich eine Einweisung?
  • kann ich dabei versehentlich das Design beschädigen?

Was kosten Änderungen durch die Agentur?

Werden Änderungen:

  • nach Zeitaufwand berechnet?
  • über ein monatliches Paket abgedeckt?
  • über ein Stundenkontingent abgerechnet?
  • individuell angeboten?

Auch hier gibt es kein allgemein richtiges Modell.

Wichtig ist, dass Sie es vorher kennen.


Einmalzahlung oder monatliches Website-Modell?

Beide Modelle können sinnvoll sein.

Einmalzahlung

Das Projekt wird zu einem vereinbarten Preis erstellt.

Zusätzlich können später Kosten für beispielsweise Hosting, Wartung oder Änderungen entstehen.

Monatliches Modell

Bei anderen Anbietern wird die Website über einen monatlichen Betrag finanziert beziehungsweise als laufende Dienstleistung angeboten.

Darin können je nach Vertrag beispielsweise enthalten sein:

  • Erstellung
  • Hosting
  • Wartung
  • Support
  • Änderungen
  • weitere Dienstleistungen

Der monatliche Betrag allein sagt deshalb wenig aus.

Rechnen Sie bei einem Vergleich die Gesamtkosten über einen realistischen Zeitraum.

Zum Beispiel:

Einrichtungspreis + 36 × Monatsgebühr

Prüfen Sie zusätzlich:

  • Mindestvertragslaufzeit
  • Kündigungsfrist
  • Leistungen während der Vertragsdauer
  • Leistungen nach Vertragsende
  • mögliche Preisanpassungen
  • Eigentums- und Nutzungsrechte

Mehr zu den unterschiedlichen Kostenmodellen erklären wir ausführlich in unserem Beitrag:

Was kostet eine professionelle Website 2026 wirklich?


Vorsicht bei extrem günstigen und extrem teuren Angeboten

Ein niedriger Preis bedeutet nicht automatisch schlechte Qualität.

Ein hoher Preis bedeutet nicht automatisch gute Qualität.

Deshalb ist die Frage:

„Was kostet die Website?“

allein nicht ausreichend.

Besser ist:

„Was bekomme ich für diesen Preis und passt diese Leistung zu meinen Anforderungen?“

Eine kleine Unternehmenswebsite mit wenigen individuellen Anforderungen kann deutlich weniger Aufwand verursachen als ein Projekt mit:

  • vielen individuellen Unterseiten
  • komplexem Design
  • Mehrsprachigkeit
  • Schnittstellen
  • Benutzerkonten
  • individuellen Formularprozessen
  • Terminbuchung
  • Shop-Funktionen
  • Datenbanken
  • individuellen Administrationsbereichen

Vergleichen Sie deshalb möglichst ähnliche Leistungsumfänge.


Website erstellen lassen: Welche laufenden Kosten können entstehen?

Auch nach der Erstellung kann eine Website laufende Kosten verursachen.

Dazu können je nach Projekt gehören:

  • Domain
  • Hosting
  • Wartung
  • Support
  • kostenpflichtige Software
  • Lizenzen
  • externe Dienste
  • E-Mail-Dienste
  • Analyse- oder Consent-Lösungen
  • spätere Änderungen
  • laufende SEO-Leistungen

Nicht jede Website benötigt all diese Positionen.

Eine gute Agentur sollte Ihnen deshalb erklären können:

Welche laufenden Kosten entstehen bei genau Ihrem Projekt?

Und nicht nur:

„Die Erstellung kostet X Euro.“


Inhalte: Wer schreibt eigentlich die Texte?

Auch dieser Punkt sollte früh geklärt werden.

Mögliche Varianten sind:

  1. Das Unternehmen liefert sämtliche Texte.
  2. Die Agentur überarbeitet bestehende Inhalte.
  3. Die Agentur erstellt neue Texte auf Grundlage eines Briefings.
  4. Unternehmen und Agentur arbeiten gemeinsam an den Inhalten.

Dasselbe gilt für Bilder.

Fragen Sie:

  • Wer liefert die Bilder?
  • Werden Stockfotos eingesetzt?
  • Gibt es eigene Fotos?
  • Werden Grafiken erstellt?
  • Wer klärt erforderliche Nutzungsrechte?

Eine technisch gute Website kann ihr Potenzial nicht ausschöpfen, wenn Inhalte unklar, austauschbar oder nicht auf die Zielgruppe abgestimmt sind.


KI-generierte Inhalte: sinnvoll oder problematisch?

KI kann bei Webprojekten ein hilfreiches Werkzeug sein.

Sie kann beispielsweise bei Strukturierung, Ideenfindung, Entwürfen oder bestimmten Arbeitsschritten unterstützen.

Problematisch wird es, wenn Inhalte ungeprüft veröffentlicht werden.

Besonders bei:

  • Unternehmensdaten
  • Preisen
  • rechtlichen Aussagen
  • medizinischen Informationen
  • technischen Fakten
  • Referenzen
  • Leistungsversprechen

müssen Angaben stimmen.

Google stellt bei seinen Empfehlungen für Inhalte den Nutzen für Menschen in den Mittelpunkt.

Die entscheidende Frage sollte deshalb nicht sein:

„Wurde dieser Text mit KI erstellt?“

Sondern:

„Ist der Inhalt korrekt, hilfreich, verständlich und für die Zielgruppe relevant?“


Braucht eine Unternehmenswebsite ein CMS?

Nicht zwangsläufig.

Ein Content-Management-System ist besonders praktisch, wenn Inhalte regelmäßig von Personen ohne Programmierkenntnisse bearbeitet werden sollen.

Das kann beispielsweise sinnvoll sein für:

  • Blogartikel
  • Neuigkeiten
  • Mitarbeiter
  • Projekte
  • Speisekarten
  • Veranstaltungen
  • Stellenangebote

Wenn eine Website dagegen nur selten geändert wird, kann eine andere technische Architektur genauso sinnvoll oder sogar geeigneter sein.

Die Technologie sollte sich nach den Anforderungen richten.

Nicht umgekehrt.


Rechtliche Anforderungen: Was sollte die Agentur übernehmen?

Hier ist eine klare Trennung wichtig.

Eine Webagentur kann technische Voraussetzungen umsetzen.

Zum Beispiel:

  • Seiten für Impressum und Datenschutz bereitstellen
  • Consent-Lösungen technisch integrieren
  • Formulare entsprechend der festgelegten Anforderungen umsetzen
  • externe Dienste technisch einbinden oder entfernen
  • vorhandene Rechtstexte integrieren

Eine Webdesign-Agentur ist dadurch aber nicht automatisch eine Rechtsanwaltskanzlei oder Datenschutzberatung.

Fragen Sie deshalb konkret:

Wer erstellt beziehungsweise prüft die Rechtstexte und wer übernimmt welche Verantwortung?

Aussagen wie:

„Ihre Website ist garantiert zu 100 % DSGVO-sicher.“

sollten Sie kritisch hinterfragen.

Rechtliche Konformität hängt vom konkreten Einsatz, den verwendeten Diensten, der Datenverarbeitung und weiteren Umständen ab.


Barrierefreiheit sollte früh mitgedacht werden

Barrierefreiheit ist nicht nur die Frage, ob eine Website mit einem Screenreader grundsätzlich geöffnet werden kann.

Zu einer zugänglicheren Website können unter anderem gehören:

  • ausreichende Kontraste
  • sinnvolle HTML-Struktur
  • verständliche Linktexte
  • Tastaturbedienbarkeit
  • Alternativtexte für relevante Bilder
  • nachvollziehbare Formulare
  • erkennbare Fokuszustände
  • verständliche Fehlermeldungen

Welche gesetzlichen Anforderungen für ein konkretes Unternehmen gelten, hängt vom jeweiligen Angebot und weiteren Voraussetzungen ab.

Unabhängig von gesetzlichen Pflichten verbessert eine zugänglichere Gestaltung jedoch häufig die allgemeine Bedienbarkeit.


Website-Relaunch: Alte URLs nicht einfach vergessen

Wenn bereits eine Website existiert und ersetzt werden soll, sollte die Agentur nicht ausschließlich die neue Website betrachten.

Bestehende URLs können bereits:

  • bei Google indexiert sein
  • Rankings besitzen
  • von anderen Websites verlinkt werden
  • von Kunden gespeichert worden sein

Wenn eine wichtige alte URL verschwindet und keine passende Weiterleitung eingerichtet wird, kann sie ins Leere führen.

Bei einem Relaunch sollte deshalb geprüft werden:

  • Welche Seiten existieren aktuell?
  • Welche davon erhalten Traffic?
  • Welche besitzen Rankings?
  • Welche URLs ändern sich?
  • Welche Inhalte werden übernommen?
  • Wo sind Weiterleitungen erforderlich?

Ein Relaunch sollte nicht versehentlich vorhandene Sichtbarkeit zerstören.


Website erstellen lassen in Hamburg: Ist eine lokale Agentur sinnvoll?

Für Unternehmen aus Hamburg kann eine lokale Webdesign-Agentur verschiedene Vorteile bieten.

Persönliche Termine sind einfacher möglich.

Die Agentur kennt möglicherweise regionale Besonderheiten und Suchintentionen.

Lokale Inhalte können gemeinsam entwickelt werden.

Fotos oder Vor-Ort-Abstimmungen lassen sich leichter organisieren.

Das bedeutet allerdings nicht, dass eine Agentur automatisch besser ist, nur weil sie ebenfalls in Hamburg sitzt.

Die Qualität eines Webprojekts hängt weiterhin von Faktoren wie:

  • Strategie
  • Kommunikation
  • Design
  • technischer Umsetzung
  • Zuverlässigkeit
  • SEO-Verständnis
  • Support

ab.

Eine regionale Zusammenarbeit ist ein Vorteil, wenn sie praktisch genutzt wird.


Webdesign Hamburg: Worauf lokale Unternehmen achten sollten

Wenn Sie gezielt nach „Webdesign Hamburg“, „Webagentur Hamburg“ oder „Website erstellen lassen Hamburg“ suchen, werden Sie zahlreiche Anbieter finden.

Vergleichen Sie diese nicht nur anhand ihrer Startseiten.

Schauen Sie sich genauer an:

Referenzen

Passen die bisherigen Projekte ungefähr zu dem Qualitätsniveau, das Sie erwarten?

Eigene Website der Agentur

Eine Webdesign-Agentur sollte die eigenen Fähigkeiten auch auf ihrer eigenen Website nachvollziehbar zeigen können.

Leistungsbeschreibung

Ist verständlich beschrieben, was Sie tatsächlich erhalten?

Kommunikation

Wer ist Ihr Ansprechpartner?

Transparenz

Sind Kosten, Abläufe und laufende Verpflichtungen nachvollziehbar?

Technik

Kann die Agentur erklären, warum sie eine bestimmte Technologie empfiehlt?

SEO

Wird SEO nur als Werbebegriff verwendet oder kann nachvollziehbar erklärt werden, was tatsächlich umgesetzt wird?

Betreuung

Was passiert nach dem Launch?


Welche Website braucht Ihr Unternehmen tatsächlich?

Nicht jedes Unternehmen benötigt:

  • 30 Unterseiten
  • einen Kundenlogin
  • einen Onlineshop
  • aufwendige Animationen
  • einen Blog
  • ein komplexes CMS
  • zehn verschiedene Integrationen

Funktionen sollten ein Problem lösen.

Ein Restaurant benötigt vielleicht eine gut erreichbare Speisekarte und Reservierungsmöglichkeit.

Ein Handwerksbetrieb benötigt möglicherweise starke Leistungsseiten und ein unkompliziertes Anfrageformular.

Eine Praxis möchte Patienten schnell zu Öffnungszeiten, Leistungen und Terminmöglichkeiten führen.

Ein Dienstleister benötigt möglicherweise detaillierte Leistungsinformationen, Referenzen und eine klare Kontaktstrecke.

Deshalb sollte der Umfang nicht danach bestimmt werden, wie viel verkauft werden kann.

Sondern danach, was das Unternehmen benötigt.

Nicht möglichst viel Website. Sondern die richtige Website für das jeweilige Unternehmen.

15 Fragen, die Sie einer Webdesign-Agentur stellen sollten

Bevor Sie eine Website beauftragen, sollten Sie mindestens folgende Punkte klären:

1. Was ist im Angebot konkret enthalten?

Lassen Sie sich den Leistungsumfang aufschlüsseln.

2. Wie viele Seiten beziehungsweise Seitentypen sind vorgesehen?

„Website“ kann drei oder dreißig Seiten bedeuten.

3. Ist das Design individuell?

Oder basiert die Umsetzung auf einem vorhandenen Template?

4. Ist Responsive Design enthalten?

Die Website sollte auf relevanten Bildschirmgrößen sinnvoll funktionieren.

5. Welche SEO-Leistungen werden umgesetzt?

Lassen Sie „SEO inklusive“ konkretisieren.

6. Wer erstellt die Texte?

Und wie viele Korrekturrunden sind vorgesehen?

7. Wer stellt Bilder und Grafiken bereit?

Und welche Nutzungsrechte bestehen daran?

8. Wer kontrolliert die Domain?

Das sollte vor Projektbeginn eindeutig sein.

9. Wo wird die Website gehostet?

Und welche laufenden Kosten entstehen?

10. Erhalte ich relevante Zugänge?

Klären Sie Administrator-, Hosting- und Domainzugänge.

11. Kann ich Inhalte selbst ändern?

Und falls ja: welche?

12. Was passiert nach der Veröffentlichung?

Gibt es Wartung, Support oder einen Ansprechpartner?

13. Was kosten spätere Änderungen?

Fragen Sie nach dem Abrechnungsmodell.

14. Gibt es eine Mindestvertragslaufzeit?

Besonders bei monatlichen Modellen wichtig.

15. Was passiert, wenn wir die Zusammenarbeit beenden?

Domain, Website, Daten, Zugänge und mögliche Übergabe sollten geklärt sein.


Checkliste: Website-Angebote richtig vergleichen

PrüfpunkteWarum das wichtig ist
ProjektpreisZeigt die unmittelbaren Erstellungskosten
Monatliche KostenMacht langfristige Verpflichtungen sichtbar
VertragslaufzeitZeigt, wie lange Sie gebunden sind
LeistungsumfangMacht Angebote überhaupt erst vergleichbar
Anzahl/Art der SeitenVerhindert Missverständnisse über den Umfang
Individuelles Design oder TemplateZeigt, welche Art von Umsetzung angeboten wird
Responsive DesignWichtig für Smartphone, Tablet und Desktop
SEO-LeistungenKlärt, was mit „SEO inklusive“ gemeint ist
InhalteKlärt Verantwortung für Texte und Bilder
DomainVerhindert spätere Unklarheiten über die Kontrolle
HostingZeigt Kosten und technische Verantwortlichkeiten
ZugängeWichtig für langfristige Unabhängigkeit
WartungKlärt den Betrieb nach dem Launch
BackupsWichtig für Wiederherstellungsmöglichkeiten
SupportKlärt Ansprechpartner bei Problemen
ÄnderungenMacht spätere Kosten kalkulierbarer
VertragsendeZeigt, was mit Website, Domain und Daten passiert

Woran erkennt man ein gutes Webdesign-Angebot?

Ein gutes Angebot muss nicht zwanzig Seiten lang sein.

Es sollte aber so konkret sein, dass beide Seiten wissen, was vereinbart wurde.

Dazu gehören je nach Projekt beispielsweise:

  • Projektumfang
  • geplante Seiten
  • Designleistung
  • technische Umsetzung
  • Responsive Design
  • Inhalte
  • SEO-Leistungen
  • besondere Funktionen
  • Korrekturschleifen
  • Hosting
  • Wartung
  • Zeitrahmen
  • einmalige Kosten
  • laufende Kosten

Je mehr Interpretationsspielraum ein Angebot lässt, desto größer ist das Risiko unterschiedlicher Erwartungen.


Red Flags bei der Auswahl einer Webdesign-Agentur

Einige Aussagen sollten zumindest Rückfragen auslösen.

„Wir garantieren Platz 1 bei Google.“

Organische Rankings lassen sich nicht seriös garantieren.

„SEO ist komplett inklusive.“

Fragen Sie, was „komplett“ konkret bedeutet.

„Um Technik müssen Sie sich niemals wieder kümmern.“

Fragen Sie stattdessen, wer sich darum kümmert und ob dafür laufende Kosten entstehen.

„Sie brauchen auf jeden Fall diese zehn Zusatzfunktionen.“

Lassen Sie sich erklären, welches konkrete Problem jede Funktion löst.

Unklare laufende Kosten

Sie sollten wissen, welche Kosten nach dem Launch entstehen können.

Unklare Eigentums- und Zugangsverhältnisse

Spätestens vor Vertragsabschluss sollte klar sein, was bei einer späteren Trennung passiert.


Wie läuft die Erstellung einer Website typischerweise ab?

Der konkrete Prozess unterscheidet sich zwischen Agenturen.

Ein strukturierter Ablauf kann beispielsweise so aussehen:

1. Erstgespräch

Ziele, Zielgruppe, Anforderungen und Rahmenbedingungen werden besprochen.

2. Analyse und Planung

Die benötigte Seitenstruktur und Funktionen werden definiert.

3. Inhalte

Texte, Bilder und weitere Medien werden gesammelt beziehungsweise erstellt.

4. Design

Die visuelle Gestaltung wird entwickelt.

5. Entwicklung

Das Design wird technisch umgesetzt.

6. Responsive Optimierung

Die Darstellung auf verschiedenen Bildschirmgrößen wird geprüft.

7. Technische und inhaltliche Prüfung

Links, Formulare, Inhalte, Metadaten und Funktionen werden kontrolliert.

8. Veröffentlichung

Die Website wird auf der endgültigen Domain bereitgestellt.

9. Nachbetreuung

Je nach Vereinbarung folgen Wartung, Support, SEO und Weiterentwicklung.

Nicht jedes Projekt muss exakt diesem Ablauf folgen.

Ein nachvollziehbarer Prozess reduziert aber Missverständnisse.


Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Dafür gibt es keine seriöse Pauschalantwort.

Die Dauer hängt unter anderem ab von:

  • Umfang
  • Anzahl der Seiten
  • Designaufwand
  • Funktionen
  • vorhandenen Inhalten
  • Geschwindigkeit von Feedback und Freigaben
  • technischen Integrationen
  • Korrekturschleifen

Eine kleine Website kann wesentlich schneller umgesetzt werden als ein umfangreiches individuelles Webprojekt.

Misstrauisch sollten Sie deshalb sowohl bei unrealistisch kurzen als auch bei vollkommen unbegründet langen Zeitangaben werden.

Ein Anbieter sollte erklären können, warum ein Projekt einen bestimmten Zeitraum benötigt.


Was passiert, wenn später neue Funktionen benötigt werden?

Eine Unternehmenswebsite sollte nicht nur für den Tag der Veröffentlichung geplant werden.

Unternehmen verändern sich.

Vielleicht möchten Sie später:

  • einen Blog ergänzen
  • weitere Leistungen hinzufügen
  • neue Standorte aufnehmen
  • eine Online-Terminbuchung integrieren
  • eine digitale Speisekarte ergänzen
  • einen Kundenbereich entwickeln
  • weitere Formulare hinzufügen
  • Mehrsprachigkeit einführen

Deshalb lohnt sich vor Projektbeginn die Frage:

Kann die gewählte technische Lösung später sinnvoll erweitert werden?

Sie müssen nicht heute jede zukünftige Funktion bezahlen.

Die Architektur sollte aber möglichst nicht jede Weiterentwicklung unnötig erschweren.


Unser Ansatz bei Majestic-Webs

Bei Majestic-Webs betrachten wir eine Website nicht als isoliertes Designprojekt.

Wir möchten zunächst verstehen:

  • Was bietet Ihr Unternehmen an?
  • Wen möchten Sie erreichen?
  • Welche Informationen benötigen Ihre Kunden?
  • Welche Funktionen sind tatsächlich sinnvoll?
  • Welche Rolle soll Google spielen?
  • Was funktioniert an Ihrem bisherigen Auftritt bereits?
  • Was sollte verbessert werden?

Erst daraus ergibt sich der sinnvolle Umfang.

Denn ein Unternehmen profitiert nicht davon, möglichst viele Funktionen verkauft zu bekommen.

Es profitiert von einer digitalen Lösung, die zu seinem tatsächlichen Bedarf passt.

Neben Webdesign können dabei je nach Projekt auch weitere Themen relevant werden – beispielsweise SEO, Google-Unternehmensprofile oder digitale NFC-Lösungen.

Aber auch hier gilt:

Nur dann, wenn sie für das konkrete Unternehmen sinnvoll sind.


Fazit: Vergleichen Sie nicht nur Websites – vergleichen Sie Leistungen

Wenn Sie eine Website erstellen lassen möchten, sollten Sie nicht ausschließlich nach dem schönsten Design oder dem niedrigsten Preis entscheiden.

Schauen Sie hinter das Angebot.

Prüfen Sie:

  • Was wird tatsächlich umgesetzt?
  • Welche laufenden Kosten entstehen?
  • Welche SEO-Leistungen sind enthalten?
  • Wer kontrolliert Domain und Hosting?
  • Wie wird die Website gewartet?
  • Können Sie Inhalte später ändern?
  • Was passiert nach dem Launch?
  • Was passiert bei Vertragsende?

Eine gute Webdesign-Agentur sollte diese Fragen nicht umgehen.

Sie sollte sie verständlich beantworten können.

Denn am Ende geht es nicht darum, irgendeine neue Website zu besitzen.

Es geht darum, eine Website zu entwickeln, die zu Ihrem Unternehmen passt, professionell funktioniert und langfristig sinnvoll betrieben werden kann.

Nicht möglichst viel Website. Sondern die richtige Website für Ihr Unternehmen.

Häufige Fragen

Was kostet es, eine professionelle Website erstellen zu lassen?
Dafür gibt es keinen einheitlichen Preis. Kosten hängen unter anderem von Seitenumfang, Design, Funktionen, Inhalten, technischer Umsetzung und zusätzlichen Leistungen ab. Neben dem Erstellungspreis sollten auch laufende Kosten berücksichtigt werden. Eine ausführliche Einordnung finden Sie in unserem Beitrag „Was kostet eine professionelle Website 2026 wirklich?“.
Wie finde ich eine gute Webdesign-Agentur?
Vergleichen Sie Referenzen, Leistungsumfang, Kommunikation, technische Umsetzung, SEO-Leistungen, laufende Kosten und Betreuung nach der Veröffentlichung. Entscheidend ist nicht nur, wie die bisherigen Websites aussehen, sondern ob die Agentur nachvollziehbar erklären kann, warum sie bestimmte Lösungen empfiehlt.
Was sollte bei einer professionellen Website enthalten sein?
Das hängt vom Projekt ab. Typische Bestandteile sind Konzeption, Design, Responsive Umsetzung, technische Entwicklung, grundlegende Suchmaschinenoptimierung und die Einrichtung der benötigten Funktionen. Der genaue Umfang sollte im Angebot festgehalten werden.
Was bedeutet SEO inklusive bei einer Website?
Der Begriff ist nicht standardisiert. Fragen Sie deshalb nach den konkreten Leistungen. Eine SEO-Grundoptimierung kann beispielsweise Seitenstruktur, Seitentitel, Meta-Descriptions, interne Verlinkung, Indexierbarkeit, Sitemap und technische Grundlagen umfassen. Laufende SEO-Arbeit ist davon zu unterscheiden.
Kann eine Webdesign-Agentur Platz 1 bei Google garantieren?
Eine bestimmte organische Position lässt sich seriös nicht garantieren. Eine Agentur kann technische, inhaltliche und strukturelle Voraussetzungen verbessern, kontrolliert aber weder Googles Rankingsysteme noch Wettbewerber oder zukünftige Veränderungen der Suchergebnisse.
Sollte ich meine Domain selbst besitzen?
Vor Vertragsabschluss sollte eindeutig geregelt sein, wer Vertragspartner beziehungsweise Verfügungsberechtigter für die Domain ist, welche Zugänge Sie erhalten und wie ein Transfer bei Vertragsende funktioniert.
Brauche ich für meine Website ein CMS?
Nicht zwangsläufig. Ein CMS ist besonders praktisch, wenn Inhalte regelmäßig ohne Programmierkenntnisse bearbeitet werden sollen. Bei Websites mit seltenen Änderungen können auch andere technische Lösungen sinnvoll sein.
Ist eine Webdesign-Agentur aus Hamburg besser für Hamburger Unternehmen?
Nicht automatisch. Ein regionaler Anbieter kann persönliche Termine, lokale Abstimmungen und die Erstellung regionaler Inhalte erleichtern. Entscheidend bleiben jedoch Qualität, Kommunikation, Technik und die angebotenen Leistungen.
Was passiert nach der Veröffentlichung einer Website?
Das hängt vom Vertrag ab. Hosting, Updates, Backups, Support, Inhaltsänderungen, technische Wartung und laufende SEO können enthalten, separat buchbar oder vollständig Sache des Kunden sein. Diese Punkte sollten vor Projektbeginn geklärt werden.
Wie lange dauert die Erstellung einer professionellen Website?
Das hängt stark von Umfang, Funktionen, Design, vorhandenen Inhalten, Feedbackprozessen und technischen Integrationen ab. Eine seriöse Zeitplanung sollte sich deshalb auf das konkrete Projekt beziehen.
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Jonas Thomsen

Entwicklung & Technik, Majestic-Webs

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